AKTUELLES

Wohin mit alten Hörgeräten???

HG CLaSH 1Hörhilfsmittel unbenützt in Schubladen rumliegen lassen macht wenig Sinn!!! Strahlende Kinderaugen dank gespendeten Hörhilfsmitteln macht viel Sinn!!!
Deshalb wäre es sehr schön, wenn die gebrauchten Hörgeräte, oder auch andere Hörhilfsmittel wie FM-Anlagen, Lichtwecker …, bei CLaSH – Kinder in Afrika/Namibia landen würden!!!
Unweit von unserem Wohnort gibt es einen Akustiker, der gebrauchte Geräte sammelt und „aufgearbeitet“ nach Namibia schickt.
Es ist der Akustiker Udo Maurer, der auch regelmäßig Kontakt zu Mitgründerin CLaSHs (Heide Beinhauer) pflegt.
Abgabestellen für gebrauchte Hörgeräte/Hörhilfsmitteln wären:
Geschäftsstelle des Schwerhörigenvereins Stuttgart, Heßbrühlstraße 68 (bei Kassenwart Bodo Hermann) oder direkt an Hörakustik Maurer GmbH (Filialen sind z. B. in Salach, Göppingen, Geislingen, Ebersbach …).

Hörgeräte-Spendeaktion Namibia

Ergebnis der Hörgeräte-Spendeaktion an Namibia

Hörakustik Maurer Maurer hatte eine Ladung mit über 800 Hörgeräten und Abdruckmaterial nach Namibia zu CLaSH (The Association for Children with Language, Speach and Hearing Impairments of Namibia) geschickt.
Damit wird schwerhörigen Kindern in Afrika geholfen!
Es ist alles dort angekommen!
Ute Keltsch-Hermann

HG Spendenaktion 2

HG Spendenaktion 1

 Quelle: Spendenaktion Hörgeräte für Namibia

Deutscher Schwerhörigenbund (DSB)

Gemeinsame Erklärung zur Nutzung von
Ringschleifen/Induktionsanlagen in Deutschland

Der Deutsche Schwerhörigenbund und die Bundesinnung der Hörakustiker bekennen sich eindeutig zur Nutzung von Induktionsanlagen oder vergleichbaren Technologien in öffentlichen Räumen.

Gleiches gilt für medizinische Einrichtungen wie Arzt-Praxen, Krankenhäuser und Fachgeschäfte, die schwerhörige Menschen regelmäßig zur Rehabilitation ihrer Schwerhörigkeit aufsuchen müssen.

Im Gegensatz zu einigen weit verbreiteten Ansichten, können Hörsysteme und Cochlea-Implantate (Cl) einen bestehenden Hörverlust nach wie vor nicht vollständig ausgleichen. Für eine ausreichende Verständigung ist deshalb bei höhergradigen Hörverlusten eine direkte Übertragung von Sprachsig­nalen in die Hörsysteme bzw. Cl von großer Bedeutung. Hier können insbesondere im öffentlichen Raum induktive Höranlagen zusätzlich unterstützen.

Während heute Bluetooth und Wireless-LAN stark beworben und propagiert werden, gerät die klas­sische Ringschleife aus dem Fokus. Bluetooth und WLAN sind aber in den bisher verfügbaren Ver­fahren für die Anwendung im öffentlichen Raum nicht geeignet oder – soweit sie sich in diese Rich­tung bewegen – nicht einheitlich. Sie eignen sich deshalb zur Anwendung im privaten Bereich oder in speziellen technischen Laborsituationen. Das ist eine falsche Entwicklung.

Denn alle hörgeschädigten Menschen sollen am sozialen Leben teilhaben können.
Speziell für die Teilhabe im öffentlichen Raum bedarf es dafür einheitlicher und allgemein verfügbarer Technologien, um Sprache und akustische Signale drahtlos direkt in Hörsysteme zu übertragen. Im Kern mangelt es nach wie vor an einem übergreifenden Standard, der von öffentlich installierten Höranlagen an­gesprochen und mit dem Tonsignal bedient werden kann. Das gilt auch für alle Smartphone-gestütz­ten Übertragungsverfahren.

Die drahtlose Übertragung mit T-Spule erfüllt die notwendigen Anforderungen der Einheitlichkeit und allgemeinen Verfügbarkeit. Nutzer von Hörsystemen mit integrierter Induktionsspule, auch T-Spule genannt, können die Ringschleifen ohne zusätzliche Empfangsgeräte, unabhängig vom Hersteller ihrer Hörsysteme und ohne großen Vorbereitungs- oder Einrichtungsaufwand nutzen. Und auch für die Ankopplung von FM- und Infrarot-Anlagen an die Hörsysteme ist letztlich bisher die induktive Übertragung mit Halsringschleife und T-Spule eine allgemein verfügbare technische Lösung.

Wir fordern gemeinsam die Teilhabe behinderter Menschen am öffentlichen Leben.
Daher müssen die technischen Voraussetzungen dafür geschaffen werden, damit behinderte Menschen nach aktu­ellem Stand der Technik am öffentlichen Leben auch teilnehmen können. Für Schwerhörige gilt dies insbesondere für die Kommunikation und Informationsübermittlung in Gebäuden. Hierfür ist die in­duktive Übertragung mittels T-Spule nach wie vor das Mittel der Wahl.

Deutscher Schwerhörigenbund e. V. (DSB)
Bundesinnung der Hörakustiker KdöR (biha)